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Lösungen für Biogasanlagen

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In Zeiten rücksichtsvoller Klimapolitik stellen Biogasanlagen eine der beliebtesten alternativen Energiequellen dar. Und dass nicht nur weil sie politisch gewollt und gefördert werden, sondern weil Biomasse wie Agrarabfälle, Silage oder Gülle ausreichend und kostengünstig vorhanden ist.

Die Funktionsweise einer Biogasanlage beruht dabei auf einem einfachen biologischen Prinzip: Das der organischen Zersetzung. Nach der Befüllung des Fermenters mit Biomasse wird durch Fermentierung bzw. Vergärung zunächst Biogas, und meistens in einem zweiten Schritt Strom und/oder Wärme erzeugt.

Warum werden überhaupt explosionsgeschützte Kameras benötigt?

Im Fermenter wird das Substrat oft 30 Tage lang bei Temperaturen zwischen 35° und 55° luftdicht gehalten, um so einen anaeroben Zersetzungsprozess zu gewährleisten. Mikroorganismen zersetzen das Substrat und erzeugen dabei gasförmige Abfallstoffe wie Kohlenstoffdioxyd, Schwefelgas, Wasserdampf und Methan. Die größte Gefahr für Biogasanlagen besteht darin, dass die entstandenen Gase explosiv sind und sich durch einen Funken entzünden können. 

Schauglas und Kamera – Augen auf im Fermenter!

Damit Biogasanlagen jedoch optimal gesteuert und möglichst effizient betrieben werden können, benötigen Anlagenbetreiber bestimmte essentielle Informationen: Welchen Zustand hat die Biomasse (das Substrat) im Fermenter? Wie hoch ist der Füllstand? Schwimmen Festkörper an der Oberfläche? Schäumt das Substrat? Funktioniert das Rührwerk noch ordnungsgemäß?

Diese Fragen lassen sich durch den Einsatz von Messtechnik nur teilweise oder gar nicht beantworten. Um dennoch Einblick in den Prozess zu erhalten, sind an Fermentern Schaugläser installiert. Kameras, die auf solchen Schaugläsern angebracht werden, haben Vorteile: Zum einen ersparen sie dem Anlagenbetreiber weite Wege. Viel wichtiger ist aber, dass sie mehr sehen können als das menschliche Auge wahrnehmen kann. Diese Informationen dienen dem Personal als Grundlage für die richtige Entscheidung bei der Aussteuerung der Anlage: 

  • Die explosionsgeschützte Videokamera ExCam niteZoom benötigt zum Beispiel lediglich 0,0004 Lux um noch scharfe, kontrastreiche Videobilder zu liefern – ein Bruchteil dessen, was das menschliche Auge benötigt. Sie liefert also Informationen, die normalerweise nicht zur Verfügung stehen. Übrigens: Mit diesen Werten ist sie die lichtempfindlichste explosionsgeschützte Kamera ihrer Baugröße. Mehr Informationen über die ExCam niteZoom finden sich in diesem Demovideo.

  • Ist es nötig, alle Prozesse zu jedem Zeitpunkt zu beobachten? Oder reicht es aus, wenn das System im Fall des Falls automatisch Alarm schlägt? Eine im Videoserver integrierte Bewegungserkennung meldet Informationen in die Messwarte, sobald ein bestimmter Zustand erreicht ist. So kann beispielsweise Schaum erkannt werden, bevor er in die Gasleitungen eindringt und diese beschädigt. Der Vorteil dieses Systems: Der Bediener muss nicht dauerhaft alle Routineprozesse beobachten, sondern erhält nur die wichtigsten Informationen. Für den Anlagenbetreiber bedeutet dies geringere Personalkosten. Mehr in diesem Demovideo.

  • Biogasanlagen sind heute noch kein Massenprodukt, sondern werden von den unterschiedlichsten Firmen hergestellt und sind zudem oft auf die spezifischen Wünsche der Betreiber und örtliche Gegebenheiten angepasst. Diesem Umstand trägt SAMCON mit einer breiten Produktpalette Rechnung: Für jede Biogasanlage, Silo, Blockheizkraftwerke oder Nachfermenter findet sich im Sortiment die richtige Kamera. Zudem kann jede Kamera aufgrund des umfangreichen Zubehörs – von A wie Ausleuchtungssystem über M wie Montageadapter bis W wie Wandausleger –  komplettiert und optimal auf jede Anlage eingestellt werden.

Anzeigen und Steuern – sogar per Smartphone

SAMCON Videoserver oder ConnectionRail konvertieren Videobilder und Steuerbefehle in digitale Netzwerksignale und speisen sie ins Intra- oder Internet ein. Hiermit wird der Grundstein für eine Signalverfügbarkeit gelegt, die praktisch keine Grenzen kennt:

  • ExCam ⇒ Videoserver ⇒ Computer: Die einfache Plug & Play Lösung für explosionsgeschützte Kameras. Kameras der ExCam-Serie werden direkt an den Videoserver angesteckt. Der Installationsaufwand beschränkt sich also nur darauf, die Kamera zu montieren und die entsprechenden Kabel zum Computer zu legen. Teure Steuergeräte, Joysticks oder weitere Peripheriegeräte entfallen.

  • Das ConnectionRail-Q ist eine Anschlusseinheit für mittelgroße Anlagen. An das ConnectionRail-Q können bis zu vier Kameras angeschlossen werden, das Netzwerksignal steht dann an einer Netzwerksteckdose zur Verfügung.

  • Kein Erwerb von teurer Software, kein Zwang Programme zu aktualisieren und vor allem keine Probleme mehr beim Einsatz von Systemen verschiedener Hersteller: SAMCON Videoserver sind mit einem Webserver ausgestattet und benötigen daher keine Videosoftware. Stattdessen werden alle Informationen über den normalen Webbrowser dargestellt. Web- oder Intranetadresse eingeben –  schon sind alle Informationen verfügbar.

  • Voller Remotezugriff auch bei unbemannten Anlagen: So kann nicht nur über die Messwarte, sondern auch über jeden PC oder sogar das Smartphone jederzeit auf das Kamerasystem zugegriffen werden.

Warum SAMCON?

Unsere Produkte sind immer nur Werkzeuge unserer Projektierung. Keines unserer Produkte ist ohne Anforderung aus einem Projekt entstanden! Wir verstehen uns als Lösungsanbieter. Unsere Philosophie: Kunden umfassend zu beraten. Gemeinsam praktikable und pragmatische Wege zu finden. Und natürlich ein Projekt zur Zufriedenheit unserer Kunden umzusetzen.

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