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Bei der  ExCam IPP1280 handelt es sich um eine Thermografiekamera für den Einsatz im explosionsgefährdeten Bereich. Sie bietet alle Vorteile der Wärmebilderkennung. Die ExCam IPP1280 ist eine modulare/geteilte Ex-Netzwerkkamera. Sie besteht aus zwei Einheiten: der ultrakompakten Sensoreinheit zur Bilderfassung und der Haupteinheit zur Bildverarbeitung. Die ExCam-Reihe ist sowohl im Rahmen der europäischen (ATEX) als auch der internationalen Richtlinie (IECEx) zertifiziert. Diese Zulassungen und weitere verfügbare Dokumente finden Sie im Downloadbereich.

Funktions Highlights.

  • Zertifizierung für explosionsgefährdete Bereiche (ATEX & IECEx)
  • Ultrakompakte und leichte Sensoreinheit in Kombination mit einer Haupteinheit
  • Wärmebildtechnik mit geringer Fehlalarmquote
  • Ein-Kabel-Lösung (PoE)
  • Schutzart IP68/IP66 (IEC 60529)
  • Auflösung thermal: 208x156

 

Wärmebildkamera für ex-Bereiche mit ATEX- und IECEx-Zulassung

Die ExCam-Reihe ist sowohl im Rahmen der europäischen (ATEX) als auch der internationalen Richtlinie (IECEx) zertifiziert. Das ex-geschützte Gehäuse ist für die ATEX Gruppe II für die Zonen 1, 2 sowie 21 und 22 einschließlich der Explosionsgruppen IIC / IIIC zugelassen.

Bei der Entwicklung der ExCam IPP1280 wurde sehr hoher Wert auf Sicherheit sowie mechanische Präzision und hochwertige Edelstähle gelegt. Zudem stand ein modularer Aufbau im Vordergrund der Entwicklung.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten für Thermografie ex-Kamera

Ex-geschützte Thermalkameras können für viele Anwendungen in der Elektronik, Luft- und Raumfahrt, Metall- und Chemischen Industrie eingesetzt werden, ganz unabhängig von den Lichtverhältnissen. Beim Objektschutz kann die Wärmebildkamera eine optische Überwachungskamera optimal ergänzen.

Verlässliche Wärmeüberwachung

Die ExCam IPP1280 ermöglicht zu jeder Tages- und Nachtzeit eine optimale Erkennung. Sie sieht auch bei völliger Dunkelheit! Ideal geeignet ist sie zum Überwachen der Temperatur von großen Flächen, da sie die Temperatur nicht nur punktuell, sondern im gesamten Aufnahmebereich überwacht. Einen Temperaturanstieg erkennt die Thermografie ex-Kamera sofort. Auch bewegte und schwer zugängliche Objekte stellen kein Problem für die ExCam IPP1280 dar. Sie kann Personen und Fahrzeuge detektieren, ohne dabei in Konflikt mit dem Datenschutz zu geraten. Die Fehlalarmquote wird gesenkt. Die Temperaturgrenzwerte der ExCam IPP1280 liegen bei -30°C und +60°C.

 

 

Ultrakompaktes Gehäuse

Mit ihrer Länge von 127 mm und einem Durchmesser von 47 mm ist die Sensoreinheit der ExCam IPP1280 so klein, dass man sie nahezu überall unterbringen kann.

Reichweite der Thermografie ex-Kamera nach Johnson

Dank des Mikrobolometers ist die ExCam IPP1280 in der Lage, thermografische Bilder bewegter Objekten zu liefern.  

Johnson Kriterien
(theoretische Werte)
BrennweiteSichtwinkelErfassung
Werte können in Abhängigkeit von Witterungsverhältnissen schwankenmmHorizontal

Mensch        

1,8 x 0,5 m

Fahrzeug   

4 x 1,5   m

Erfassung (1,5 Pixel auf Zielobjekt)435,4°166 - 182511 - 559
Erkennung (6 Pixel auf Zielobjekt)435,4°41 - 45127 - 139
Identifizierung (12 Pixel auf Zielobjekt)435,4° 20 - 2263 - 69


Medienbeständigkeit und Dichtungen

Die ExCam-Reihe ist dank Ihrer hochwertigen Materialien beständig gegen sehr viele Medien!
Die speziell konstruierten GYLON-Flachdichtungen (PTFE) machen die Kamera nicht nur wasserdicht (IP68), sondern auch beständig gegen eine Vielzahl von Chemikalien. Das äußerst robuste, kratz- und schlagfeste Germaniumglas der Frontscheibe reiht sich nahtlos ein in die Liste hochwertiger Materialien.

Minimaler Installationsaufwand & Power over Ethernet (PoE)

Eine Besonderheit der ExCam IPP1280 liegt darin, dass sowohl Daten als auch die Spannungsversorgung in nur einem einzigen Kabel geführt werden. Somit wird für den Anschluss im sicheren Bereich nur noch ein PoE-Switch oder ein PoE-Midspan benötigt. Die Stromversorgung der Kameras erfolgt per Power over Ethernet (PoE gemäß IEEE 802.3af) über das Netzwerk,  die kostspielige Installation einer separaten Energie-Versorgungsleitung entfällt.

 

ExCam-live-link

Klicken Sie auf das Bild um unsere Kamera live zu sehen und zu steuern! Melden Sie sich als Benutzer an (Benutzername: demo/Kennwort: demo). Aktivieren Sie das LED-Schild (Button unten links) um eine Temperaturveränderung zu erzeugen.

 

Lokaler Aufzeichnungsspeicher & Edge Storage

Die ExCam IPP1280 verfügt über einen  MicroSD / MicroSDHC Steckplatz für Speicherkarten bis zu 64GB (Karte nicht enthalten), das  heißt jede Kamera verfügt somit über einen integrierten Aufzeichnungsspeicher. Zudem unterstützt die Kamera aktive Aufzeichnungen in ein zentrales Netzwerkverzeichnis (Netzwerkspeicher oder Dateiserver). Die ExCam IPP1280 speichert Daten autark, also ohne die Steuerung von externen Rechnern.

Vorteile der digitalen Netzwerk-Videoüberwachung

Das digitale Netzwerk-Videoüberwachungssystem bietet zahlreiche Vorteile und Spezialfunktionen:
•    Fernzugriff
•    Hohe Bildqualität
•    Ereignisverwaltung und intelligentes Video
•    Problemlose, zukunftssichere Integration
•    Skalierbarkeit und Flexibilität
•    Kosteneffizienz

Fernzugriff

Netzwerk-Kameras und Video-Encoder sind per Fernzugriff zugänglich und konfigurierbar, wodurch mehrere autorisierte Benutzer jederzeit und von jedem vernetzten Ort weltweit Live-Videobilder  aufrufen können. Dies ist von Vorteil, wenn man Benutzern eines anderen Unternehmens, z. B. einer Sicherheitsfirma, Zugriff auf die Videobilder gewähren möchte.

Intelligente Kamera dank zahlreicher Analysefunktionen

Häufig werden zu viele Videodaten aufgezeichnet und es ist nicht genügend Zeit verfügbar, um sie ordnungsgemäß zu analysieren. Moderne Netzwerk-Kameras und Video-Encoder mit integrierter Intelligenz oder Analyse-Funktion beheben dieses Problem, indem sie die Menge an irrelevanten Aufzeichnungen reduzieren und vorprogrammierte Aktionen initiieren. Solche Funktionen sind bei einem Analogsystem nicht verfügbar. Die ExCam IPP1280 bietet integrierte Funktionen wie z. B. Videobewegungserkennung, aktiven Manipulationsalarm, sowie Alarm- und Ereignisverwaltungsfunktionen. Mithilfe dieser Funktionen sind die Netzwerk-Kameras und Video-Encoder in der Lage, kontinuierlich den Dateneingang zu analysieren, um Ereignisse zu erkennen und automatisch auf ein Ereignis zu reagieren, z. B. durch Starten einer Videoaufzeichnung und Senden von Alarmbenachrichtigungen. Ereignisverwaltungsfunktionen können über die Benutzeroberfläche der Netzwerk-Video-Software konfiguriert werden. Benutzer können die Alarme oder Ereignisse definieren, indem sie den zu verwendenden  Trigger und den Zeitraum festlegen, über den das Ereignis aktiv sein soll. Des Weiteren können die  Aktionen konfiguriert werden (z. B. Aufzeichnung an einem oder mehreren Speicherorten, lokal und / oder Orts fern, Aktivierung externer Geräte wie Alarmsirenen, Beleuchtung und Türöffner, Senden von Benachrichtigungen an Benutzer).

Problemlose, zukunftssichere Integration

Netzwerk-Videoprodukte, die auf offenen Standards basieren, können zusätzlich zu Videoverwaltungs- und Anwendungssoftware einfach in Computer- und IP-basierten Informations- Sicherheitssystemen und anderen digitalen Geräten integriert werden.

 

Skalierbarkeit und Flexibilität

Ein Netzwerk-Videosystem kann mit den Anforderungen seiner Benutzer wachsen. Bei IP-basierten Systemen können viele Netzwerk-Kameras und Video-Encoder sowie andere Arten von Anwendungen dasselbe drahtgebundene oder drahtlose Netzwerk für den Datenaustausch verwenden. Daher können beliebig viele Netzwerk- Videoprodukte zum System hinzugefügt werden, ohne dass hierfür umfassende oder teure Änderungen an der Netzwerkinfrastruktur erforderlich
sind. Bei einem analogen System ist dies nicht der Fall. In einem analogen Videosystem muss ein eigens dafür vorgesehenes Koaxialkabel direkt von jeder einzelnen Kamera zu einer Anzeige-/Aufzeichnungsstation gelegt werden. Netzwerk-Videoprodukte können nahezu an jedem beliebigen Ort platziert und ins Netzwerk eingebunden werden und das System kann, je nach Bedarf, mehr oder weniger offen sein.

 

Kosteneffizienz

Ein IP-Überwachungssystem weist gewöhnlich geringere Gesamtbetriebs kosten auf als ein herkömmliches analoges CCTV-System. Meist existiert bereits eine IP- Netzwerkinfrastruktur, sodass eine Netzwerk-Videoanwendung einfach in die vorhandene Infrastruktur eingebunden werden kann. Drahtgebundene oder drahtlose Netzwerklösungen sind zudem deutlich günstigere als Koaxial- und Glasfaserkabel für analoge CCTV-Systeme. Darüber hinaus können digitale Videoströme über viele verschiedene kompatible Infrastrukturen um die ganze Welt geleitet werden. Die Verwaltungs- und Gerätekosten fallen ebenfalls geringer aus, da Back-End-Anwendungen und Speichersysteme auf nicht proprietären Standardservern ausgeführt werden können und nicht auf herstellerspezifischer Hardware, wie z. B. einem DVR im Falle eines analogen CCTV-Systems.

 

 

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